Datum:27/12/2015 17:00

Tinu Heiniger ist schon seit 1976 mit seinen Liedern, seinen Texten, seiner Gitarre, Mundharmonika und Klarinette unterwegs. Seine Urthemen: Heimat, Beziehung zu Mensch und Natur sowie Liebe und Leidenschaft für Musik.

 

Im Januar 2015 ist Tinu Heinigers neues Album unter dem Titel „Scho so lang“ erschienen. Es ist bereits sein 16. Album und keine Frage, er ist schon so lange, schon seit Jahrzehnten, mit seinen Liedern, seinen Texten, mit Gitarre, Mundharmonika und Klarinette unterwegs. 2004 wurde ihm für sein musikalisches Schaffen der „Grosse Musikpreis des Kantons Bern“ verliehen. Als Jugendlicher war Heiniger ein grosser Mani Matter Fan. Und sein erster Auftritt mit 17 Jahren bei den SAC Kollegen seines Vaters in Langnau war denn auch mit Matter-Liedern. Dort im Emmental ist er aufgewachsen, dort gründete er seine erste Jazzband und dort begann er seine ersten Lieder zu schreiben. In den letzten Jahren ist es ihm immer besser gelungen, seine Urthemen, die Heimat und die Beziehungen zu Menschen und Natur, mit seiner Liebe und Leidenschaft für die Musik zu verbinden.

Bänz Friedli über Heiniger: „Er war Möbelschreiner, dann Lehrer, wurde Liedermacher und ist als Musiker heute der Doyen der Mundartszene. Sein Klarinettenspiel hat der alte Jazzfan beharrlich zur Meisterschaft entwickelt, und er ist der wohl beste Liederschreiber der Schweiz.
Wenn einer punkto sprachliche Fertigkeit und Präzision all den Jungen den Altmeister zeigt, wenn einer seinem Idiom, dem Emmentalischen Berndeutsch, wenngleich es zur Verharmlosung, zur Nostalgie tendiert, Aktualität abtrotzt, wenn es ihm gelingt, mit dem altmodischen Dialekt die volatile Jetztzeit einzufangen, dann ist er ein zeitloser Künstler.
Heiniger schafft sprachmächtige Stimmungsbilder, die auch in der Poesie politisch bleiben, und auch wenn er Privates schildert, schwingt das gesellschaftliche Ganze mit.“

www.tinu-heiniger.ch

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